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Empfehlung erbitten

Empfehlung per E-Mail erbitten

Du willst einen zufriedenen Kunden schriftlich um eine Empfehlung per E-Mail bitten, ohne zu drängen und ohne dass es nach Serienbrief klingt.

6 Texte E-Mail, Gespräch Zuletzt geprüft am

Die Texte zum Kopieren

Platzhalter in eckigen Klammern tauschst du aus. Der Rest kann so stehen bleiben. Ändere pro Kunde mindestens einen Satz, damit es nach dir klingt.

Anrede
  1. E-Mail

    Direkt nach einem guten Termin

    Betreff: Kurze Bitte nach unserem Termin Hallo [Vorname], danke für das Gespräch am [Datum]. Ich habe eine Erstberatung frei, die du verschenken darfst: 60 Minuten, kein Verkauf, danach entscheidet die Person selbst, ob sie weitermacht. Wenn dir jemand einfällt, öffne den Link. Von dort schickst du die Einladung selbst weiter: [Link] Wenn nicht, ist das genauso in Ordnung. Viele Grüße [Name]
    Betreff: Kurze Bitte nach unserem Termin Guten Tag [Frau/Herr] [Nachname], vielen Dank für das Gespräch am [Datum]. Ich habe eine Erstberatung frei, die Sie verschenken dürfen: 60 Minuten, kein Verkauf, danach entscheidet die Person selbst, ob sie weitermacht. Wenn Ihnen jemand einfällt, öffnen Sie den Link. Von dort schicken Sie die Einladung selbst weiter: [Link] Wenn nicht, ist das genauso in Ordnung. Viele Grüße [Name]

  2. E-Mail

    Nach einem Fall, der gut ausgegangen ist

    Betreff: [Vorgang] ist erledigt Hallo [Vorname], [Vorgang] ist abgeschlossen, [Ergebnis oder Betrag] ist bei dir. Solche Fälle sind der Grund, warum ich den Job mache. Falls du jemanden kennst, der bei so etwas gerade allein dasteht: Ich habe eine Erstberatung zu verschenken, 60 Minuten, ohne Verkauf. Hier ist der Link: [Link] Viele Grüße [Name]
    Betreff: [Vorgang] ist erledigt Guten Tag [Frau/Herr] [Nachname], [Vorgang] ist abgeschlossen, [Ergebnis oder Betrag] ist bei Ihnen. Solche Fälle sind der Grund, warum ich meinen Beruf mache. Falls Sie jemanden kennen, der bei so etwas gerade allein dasteht: Ich habe eine Erstberatung zu verschenken, 60 Minuten, ohne Verkauf. Hier ist der Link: [Link] Viele Grüße [Name]

  3. E-Mail

    An einen Kunden, den du seit Jahren betreust

    Betreff: Nach [Zahl] Jahren einmal gefragt Hallo [Vorname], wir arbeiten jetzt seit [Zahl] Jahren zusammen, und ich habe dich in der Zeit nie um etwas gebeten. Heute einmal doch: Ich habe eine Erstberatung zu verschenken, und du suchst aus, wer sie bekommt. Dein Bruder, deine Nachbarin, jemand aus deinem Verein: Das entscheidest du. Der Link liegt hier: [Link] Viele Grüße [Name]
    Betreff: Nach [Zahl] Jahren einmal gefragt Guten Tag [Frau/Herr] [Nachname], wir arbeiten jetzt seit [Zahl] Jahren zusammen, und ich habe Sie in der Zeit nie um etwas gebeten. Heute einmal doch: Ich habe eine Erstberatung zu verschenken, und Sie suchen aus, wer sie bekommt. Ihr Bruder, Ihre Nachbarin, jemand aus Ihrem Verein: Das entscheiden Sie. Der Link liegt hier: [Link] Viele Grüße [Name]

  4. E-Mail

    Einmal nachfassen, wenn nichts zurückkam

    Betreff: Kein Problem, wenn nicht Hallo [Vorname], meine Mail vom [Datum] ist wahrscheinlich untergegangen. Das hier ist der letzte Anstoß, danach lasse ich das Thema liegen. Der Link zur Erstberatung: [Link] Und falls es gerade nicht passt: Schreib mir ein kurzes Nein, dann frage ich nicht wieder. Viele Grüße [Name]
    Betreff: Kein Problem, wenn nicht Guten Tag [Frau/Herr] [Nachname], meine E-Mail vom [Datum] ist wahrscheinlich untergegangen. Das hier ist der letzte Anstoß, danach lasse ich das Thema ruhen. Der Link zur Erstberatung: [Link] Und falls es gerade nicht passt: Schreiben Sie mir ein kurzes Nein, dann frage ich nicht wieder. Viele Grüße [Name]

  5. Gespräch

    Der Satz im Termin, bevor die E-Mail kommt

    [Vorname], ich schicke dir heute Abend noch eine E-Mail. Da ist eine Erstberatung drin, die du verschenken kannst. An wen, entscheidest du. Schau sie dir in Ruhe an, du musst mir hier nichts dazu sagen.
    [Frau/Herr] [Nachname], ich schicke Ihnen heute Abend noch eine E-Mail. Darin ist eine Erstberatung, die Sie verschenken können. An wen, entscheiden Sie. Schauen Sie sie sich in Ruhe an, Sie müssen mir hier nichts dazu sagen.

  6. E-Mail

    Antwort, wenn der Kunde ablehnt

    Hallo [Vorname], danke für die klare Antwort. Die ist mir lieber als gar keine. Ich frage nicht wieder. Wenn dir von selbst jemand einfällt, weißt du ja, wo ich bin. Viele Grüße [Name]
    Guten Tag [Frau/Herr] [Nachname], vielen Dank für die klare Antwort. Die ist mir lieber als gar keine. Ich frage nicht wieder. Wenn Ihnen von selbst jemand einfällt, wissen Sie ja, wo Sie mich erreichen. Viele Grüße [Name]

Wann einsetzen

Die Empfehlung per E-Mail hat einen Vorteil gegenüber dem Anruf: Dein Kunde darf sie liegen lassen. Genau das nimmt den Druck aus der Frage.

Die Texte unten sind kurz. Keine E-Mail hat mehr als sechs Zeilen, die Bitte steht im ersten Drittel, und am Ende steht immer ein Satz, der ein Nein erlaubt.

Alles in eckigen Klammern tauschst du aus. Der Rest kann so stehen bleiben. Wenn du nur einen Text übernimmst, nimm den ersten.

Was du beachten musst1

  • Werbung per E-Mail an Privatpersonen braucht die vorherige ausdrückliche Einwilligung (§ 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG). Für Bestandskunden gibt es die enge Ausnahme in § 7 Abs. 3 UWG, und die verlangt alle vier Punkte: Adresse beim Verkauf erhalten, Werbung für eigene ähnliche Leistungen, kein Widerspruch des Kunden, Hinweis auf das Widerspruchsrecht schon bei der Erhebung und in jeder Mail. Ob das in deinem Fall trägt, beurteilt ein Anwalt.
  • Kein Serienversand. Diese Texte wirken, weil sie an eine Person gehen, die du kennst. Fünf E-Mails am Tag von Hand bringen mehr als 200 auf einen Schlag.
  • Frag nie nach dem Namen oder der Telefonnummer eines Dritten. Ein Werbeanruf bei einem Verbraucher ohne dessen eigene Einwilligung ist nach § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG unzulässig, und für die Nummer selbst fehlt dir die Grundlage nach Art. 6 DSGVO. Dein Kunde gibt die Einladung weiter, die empfohlene Person meldet sich selbst.
  • Bleib in einer Mail bei einer Anrede. Wer siezt, schreibt Sie, Ihnen und Ihr durchgehend groß und grüßt mit Nachnamen. Ein halbes Duzen fällt sofort auf.
  • Zwischen der ersten Mail und dem Nachfassen liegen mindestens zehn Tage, danach ist Schluss. Wer nach drei Tagen erinnert, klingt wie eine Mahnung, und wer ein drittes Mal schreibt, verliert den Kunden statt die Empfehlung.
  • Schick die Mail aus deinem normalen Postfach, nicht aus einem Newsletter-Werkzeug. Abmeldefußzeile, Bildkopf und Zählpixel machen aus einer persönlichen Bitte eine Aussendung. Dein Kunde sieht das in der ersten Sekunde, und die Öffnungsmessung wirft zusätzlich eine eigene Einwilligungsfrage auf.
  1. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung. Für deinen Einzelfall frag deinen Anwalt. ↩

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