Datenschutzerklärung

Diese Erklärung gilt für die Website und die Software Bestandsgold. Sie richtet sich an alle, die unsere Seiten besuchen, an Beraterinnen und Berater, die Bestandsgold nutzen, an deren Kundinnen und Kunden und an Menschen, die über Bestandsgold eine Empfehlung bekommen. Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung ist, soweit unten nichts anderes steht, JKVertrieb GbR, Freienwalder Straße 10, 16269 Wriezen. Kontakt: info@bestands-gold.com.

Was wir beim Besuch der Website verarbeiten

Beim Aufruf unserer Seiten verarbeitet unser Hoster Vercel die technisch notwendigen Zugriffsdaten, darunter IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse und übermittelter Browsertyp. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Wir setzen keine Analyse-Cookies und keine Werbe-Tracker ein. Welche Cookies und Einträge im Speicher deines Browsers es gibt, steht auf der Seite Cookies und lokale Speicher.

Suche auf der Website

Die Suche über unsere Seiten läuft auf unserem Server. Dein Suchbegriff steht in der Adresse der Trefferseite, zum Beispiel „/suche?q=Empfehlung“. Wir speichern ihn nicht und werten ihn nicht aus. Wie jede aufgerufene Adresse kann er aber in den Zugriffsprotokollen unseres Hosters stehen. Gib deshalb keine Namen und keine anderen persönlichen Angaben in die Suche ein. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer Suche über unsere Seiten nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO.

Schutz der öffentlichen Formulare

Auf der geteilten Seite deines Beraters steht vor der Terminbuchung und vor einem Rückrufwunsch ein kleines Prüf-Feld, das automatisierte Eingaben abhält; dasselbe Feld steht in dem Formular, mit dem du bei uns einen Termin anfragst. Vor den übrigen öffentlichen Formularen steht es nicht. Es stammt von Cloudflare und wird von deinem Browser direkt dort geladen. Dabei erfährt Cloudflare deine IP-Adresse und Angaben zu deinem Browser. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem missbrauchsfreien Betrieb nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Ist der Schutz nicht eingerichtet, wird auch nichts von Cloudflare geladen und es fließen keine Daten dorthin.

Terminanfrage über unsere Website

Wenn du auf der Seite „Termin“ das Formular ausfüllst, verarbeiten wir Name, E-Mail-Adresse und, sofern angegeben, Rufnummer, Bestandsgröße und deine Nachricht. Diese Angaben gehen als E-Mail an uns; wir legen dafür keine eigene Datenbank an. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO sowie die Anbahnung eines Vertrags nach Buchstabe b. Wir nutzen die Angaben ausschließlich, um dir zu antworten und einen Termin abzustimmen, und löschen sie, sobald der Vorgang erledigt ist, spätestens nach zwölf Monaten. Zugestellt wird die Nachricht über unseren Versanddienstleister Resend, der insoweit als Auftragsverarbeiter tätig ist. Zur Abwehr automatisierter Eingaben zählen wir außerdem, wie oft eine Adresse und eine IP-Adresse anfragen; gespeichert wird dafür nur ein Zähler mit Zeitfenster und ein nicht rückrechenbarer Hashwert, keine Adresse im Klartext. Diese Zähler werden nach spätestens sieben Tagen gelöscht.

Konto und Anmeldung

Für die Anmeldung verarbeiten wir E-Mail-Adresse, Name, Rolle, Zeitzone, den Zeitpunkt der letzten Anmeldung und ein technisch notwendiges Sitzungs-Cookie; eine Rufnummer nur, wenn du sie hinterlegst. Du meldest dich per Link oder mit Passwort an. Der Anmeldelink gilt fünfzehn Minuten und funktioniert genau einmal; gespeichert wird von ihm nur ein Hashwert, dazu ein Hashwert der anfragenden IP-Adresse.

Legst du ein Passwort fest, speichern wir davon nur einen nicht umkehrbaren Hashwert und den Zeitpunkt der letzten Änderung. Änderst du es später, bekommst du eine Bestätigung per E-Mail, und deine übrigen Geräte werden abgemeldet. Meldest du dich über den Link aus „Passwort vergessen?“ an, merken wir uns für 30 Minuten, dass du ein neues Passwort ohne das alte festlegen darfst. Schaltest du den zweiten Faktor ein, kommen das Geheimnis deiner Authenticator-App und zehn Wiederherstellungscodes dazu, die Codes ebenfalls nur als Hashwert.

Anmeldungen, Fehlversuche und Änderungen an Passwort und zweitem Faktor halten wir im Nachweisprotokoll fest (siehe „Sicherheit“). Deine jüngsten Vorgänge aus den letzten 90 Tagen siehst du selbst unter Einstellungen → Sicherheit. Gegen das Durchprobieren von Passwörtern zählen wir Anmeldeversuche je eingegebener E-Mail-Adresse und je Hashwert der IP-Adresse; diese Zähler löschen wir nach sieben Tagen. Lädst du jemanden in deine Organisation ein, speichern wir dessen E-Mail-Adresse, Namen und Rolle.

Grundlage ist die Erfüllung des Vertrags nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO. Für Passwort, zweiten Faktor, Nachweisprotokoll und Zähler kommt unser berechtigtes Interesse an einer sicheren Anmeldung hinzu, Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f und Artikel 32 DSGVO.

Vertrag und Abrechnung

Für den Nutzungsvertrag verarbeiten wir den Namen deiner Organisation, Tarif und Vertragsform und wann welche Fassung der Geschäftsbedingungen und des Auftragsverarbeitungsvertrags angenommen wurde. Für die Abrechnung zählen wir je Kalendermonat die stattgefundenen Erstgespräche: die du als stattgefunden bestätigt hast und die, bei denen sieben Tage nach dem Termin weder eine Absage noch „Nicht erschienen“ eingetragen ist. Für die Geld-zurück-Garantie zählen außerdem die freigegebenen Anfragen und ob deine Videos „So einfach geht das Geschenk“ und „Vorstellung“ durchgehend gespeichert waren (AGB § 5a); dafür nutzen wir, wann du sie hochgeladen und entfernt hast. Namen deiner Kundinnen, Kunden oder Empfohlenen gehören nicht dazu. Gezahlt wird per Rechnung oder, wo eingerichtet, über Stripe. Grundlage ist die Erfüllung des Vertrags nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO; Rechnungen bewahren wir auf, weil Handels- und Steuerrecht es verlangen (Buchstabe c).

Daten, die Beraterinnen und Berater einstellen

Wer Bestandsgold nutzt, verarbeitet darin Daten der eigenen Kundinnen und Kunden: etwa Kontaktdaten, Anlässe, Termine, Einwilligungen, Nachrichten, Bewertungen und Belohnungen. Verantwortlich dafür ist die Beraterin oder der Berater, bei mehreren Zugängen die Organisation. Wir sind Auftragsverarbeiter nach Artikel 28 DSGVO. Welche Daten das genau sind, steht in § 3 des Auftragsverarbeitungsvertrags. Er ist ohne Anmeldung lesbar und wird beim Start in der Software angenommen. Wir nutzen diese Daten ausschließlich, um die vereinbarte Leistung zu erbringen.

Verbindest du deinen Calendly-Kalender, rufen wir mit deinem persönlichen Zugriffstoken die Schnittstelle von Calendly (Calendly LLC, USA) auf: Wir lesen Kennung, Anzeigenamen und Buchungsadresse deines Kontos und legen ein Webhook-Abo an, das Buchungen an uns meldet. Den Token speichern wir nicht und schreiben ihn in kein Protokoll; beim Trennen kannst du ihn noch einmal eingeben, damit wir das Abo auch bei Calendly löschen. Für Cal.com (Cal.com, Inc., USA) trägst du unsere Adresse und ein Geheimnis selbst dort ein; wir rufen Cal.com nicht auf. Beide Dienste nutzt du im eigenen Namen und nach deren Bedingungen; sie sind nicht unsere Auftragsverarbeiter.

Auswertung im Team

Gehörst du zu einer Organisation mit mehreren Zugängen, sehen deren Inhaber und Verwaltung eine Auswertung deiner Tätigkeit: wie viele Anfragen du freigegeben hast, wie viele deiner Kundinnen und Kunden ihre Geschenk-Seite geöffnet und ein Erstgespräch verschenkt haben, wie viele Gespräche gebucht und geführt wurden, wie viele Empfehlungen erfolgreich waren und wie viele Kunden du gewonnen hast, dazu der Wert der Belohnungen und die Bewertungen. Die Auswertung gibt es für 30 Tage, 90 Tage oder zwölf Monate, auch als Datei zum Herunterladen. Daten deiner Kundinnen und Kunden enthält sie nicht. Verantwortlich dafür ist deine Organisation; wir verarbeiten die Daten in ihrem Auftrag.

Sprachnachrichten, Videos, Fotos, Dokumente und Belege

Nimmt eine Kundin oder ein Kunde auf der Geschenk-Seite eine Sprachnachricht auf, speichern wir diese Datei. Dasselbe gilt für das Foto, bis zu fünf Videos und Dokumente wie die Erstinformation, die eine Beraterin oder ein Berater selbst einstellt. Auch die Belege über vergebene Belohnungen legen wir als PDF ab. Neue Dateien speichern wir im privaten Vercel-Blob-Objektspeicher. Bereits vorhandene Dateien können weiter in der Datenbank oder im zuvor eingerichteten Objektspeicher liegen. Jede Datei hat eine zufällige, nicht erratbare Adresse. Sprachnachricht, Videos und Foto sind auf den geteilten Seiten eingebunden und damit für jeden abspielbar, der den Link hat – genau dafür sind sie gedacht. Die Dokumente sind dort ebenso abrufbar. Die Belege verlinken wir nirgends.

Empfohlene Personen

Wer über einen geteilten Link auf unsere Seiten kommt, wird von uns nicht als Person gespeichert; gezählt wird nur die Öffnung, wie unten unter „Zählung von Öffnungen“ beschrieben. Ein Datensatz mit Namen und Kontaktdaten entsteht erst, wenn jemand selbst einen Termin bucht – über unsere Seite oder über den verbundenen Kalender seines Beraters –, einen Rückruf bestätigt oder wenn der Berater einen mit ihm vereinbarten Termin einträgt.

Für einen Rückruf schicken wir auf Wunsch einen Code per E-Mail oder SMS. Erst wenn die Person ihn eingibt, entsteht der Datensatz. Bis dahin speichern wir nichts: Die Angaben stehen verschlüsselt in der Adresse der Bestätigungsseite und verfallen nach 30 Minuten.

Außer diesem Code bekommt eine empfohlene Person von uns keine Nachricht, bevor sie einen Termin gebucht oder einen Rückruf bestätigt hat. Danach gehen Nachrichten nur zu diesem Termin und im Namen des Beraters: die Bestätigung, Erinnerungen vor dem Termin und, wenn er nicht stattgefunden hat, das Angebot eines neuen Termins.

Bewertungen

Auf der Bewertungsseite wählst du einen Wert von 0 bis 10: Wie wahrscheinlich ist es, dass du deinen Berater weiterempfiehlst? Bei 0 bis 7 kannst du zusätzlich sagen, was besser laufen könnte. Diese Angaben gehen nur an deinen Berater; sie werden nicht veröffentlicht und gehen an keinen KI-Dienst.

Bei 8 bis 10 kannst du ankreuzen, was dir gefallen hat, einen eigenen Satz schreiben und zustimmen, dass dein Vorname, deine Sterne und dein Satz als Kundenstimme auf den Seiten erscheinen, die dein Berater an Interessenten schickt – zum Beispiel bei einer Weiterempfehlung. Ohne dieses Häkchen erscheint dort nichts von dir. Rechtsgrundlage für die Anzeige ist deine Einwilligung nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO; du kannst sie jederzeit widerrufen. Wie der Textvorschlag für eine öffentliche Bewertung entsteht, steht unten unter „Textvorschläge und Hilfe mit künstlicher Intelligenz“.

Teilen über WhatsApp

Wer eine Empfehlung über WhatsApp weitergibt, öffnet dabei einen Link auf die WhatsApp-Adresse api.whatsapp.com mit dem vorbereiteten Text. Verschickt wird die Nachricht vom eigenen Gerät und von der eigenen Nummer, nicht von uns. Beim Öffnen dieses Links erfährt WhatsApp (Meta Platforms Ireland Limited) die IP-Adresse deines Geräts und den vorbereiteten Text.

Welche Rufnummer dabei im Link steht, hängt von der Seite ab. Beim Weitergeben eines Geschenks steht dort keine Rufnummer, sondern nur der Text. Auf der Seite, die eine empfohlene Person öffnet, enthält der Knopf zu WhatsApp die Rufnummer deines Beraters – deine eigene niemals. Und nur wenn ein Berater in der angemeldeten Software einen bestimmten Chat öffnet, steht dort die Rufnummer des Empfängers.

Beiträge in sozialen Netzwerken

Auf ihrer Geschenk-Seite können Kundinnen und Kunden einen Beitrag für ein soziales Netzwerk vorbereiten. Veröffentlicht wird er von ihnen selbst, auf ihrem eigenen Profil; wir übermitteln nichts an das Netzwerk. Der Link im Beitrag führt auf eine Seite, die jeder öffnen kann, der den Beitrag sieht. Dort stehen der Vorname der teilenden Person und die von ihr gewählten Gründe, die den Umgang mit dem Berater beschreiben – aber weder ihr eigener Satz noch ihre Sprachnachricht.

Terminbuchung

Nutzt dein Berater einen eigenen Terminkalender bei einem anderen Anbieter, führt der Terminknopf auf unserer Seite dorthin. An der Adresse hängt dabei eine Kennung des Empfehlungslinks, damit dein Berater die Buchung zuordnen kann; Name und Kontaktdaten geben wir nicht mit. Ab dem Klick gilt die Datenschutzerklärung dieses Anbieters. Wird direkt bei uns gebucht, bleiben Name, Kontaktdaten und Wunschtermin hier.

Hat dein Berater diesen Kalender mit Bestandsgold verbunden – derzeit geht das mit Calendly und Cal.com –, meldet uns der Anbieter jede Buchung, Umbuchung und Absage. Davon übernehmen wir nur deinen Vornamen, Beginn und Ende des Termins, die Kennung der Buchung beim Anbieter, den Namen der Terminart und die Kennung des Empfehlungslinks. E-Mail-Adresse, Rufnummer, Nachname und Antworten auf Zusatzfragen, die der Anbieter mitschickt, verwerfen wir, ohne sie zu speichern. So zählt deine Buchung beim richtigen Kunden, für dessen Geschenk und in der Abrechnung deines Beraters. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO, weil du den Termin selbst gebucht hast, für die Zuordnung zur Empfehlung das berechtigte Interesse deines Beraters nach Buchstabe f. Fehlt die Kennung, speichern wir die Buchung ohne Namen – nur Anbieter, Kennung, Zeiten und Terminart – und löschen sie nach 30 Tagen, wenn dein Berater sie nicht zuordnet.

Vereinbart dein Berater einen Termin mit dir auf anderem Weg, etwa am Telefon, kann er ihn selbst bei uns eintragen: deinen Vornamen, auf Wunsch den Nachnamen, Zeitpunkt, Dauer, die Art des Gesprächs und eine kurze Anmerkung. Er bestätigt dabei, dass der Termin mit dir vereinbart ist. Zu Terminen aus einem verbundenen Kalender und zu eingetragenen Terminen schicken wir dir keine Nachricht – weder eine Bestätigung noch eine Erinnerung.

Zählung von Öffnungen

Damit dein Berater sieht, ob sein Geschenk angekommen ist, zählen wir Öffnungen einer geteilten Seite. Dafür bilden wir einen Hashwert allein aus dem Netzanteil der IP-Adresse – den ersten drei Blöcken bei IPv4, den ersten vier bei IPv6 –, verbunden mit einem Servergeheimnis und dem Empfehlungslink. Browserkennung, Sprache und Datum fließen bewusst nicht ein. Gespeichert wird nur dieser Hashwert, nicht die IP-Adresse selbst. Für dieselbe Leitung bleibt er über die Zeit gleich, damit ein zweiter Besuch nicht noch einmal zählt; zwei Menschen im selben Netz zählen deshalb als einer. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Erfolgskontrolle nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Diese Werte löschen wir nach 180 Tagen. Öffnet jemand die Seite, der im selben Browser für die Organisation deines Beraters bei uns angemeldet ist, zählt das nicht als Öffnung – dafür lesen wir nur das ohnehin vorhandene Sitzungs-Cookie und speichern nichts zusätzlich.

Textvorschläge und Hilfe mit künstlicher Intelligenz

Einige Funktionen nutzen ein Sprachmodell von Anthropic, sofern es eingerichtet ist. Ist es nicht eingerichtet oder antwortet es nicht rechtzeitig, übernehmen feste Vorlagen und Regeln auf unserem Server. Vor der Übertragung ersetzen wir Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Kontonummern (IBAN) und Links im Text durch Platzhalter. Frei geschriebene Texte prüfen wir zusätzlich: den eigenen Satz einer Bewertung, Fragen an den Hilfe-Chat sowie vorbereitete Anfragen einschließlich Tonprofil und freier Vorgaben beim Umschreiben. Darin ersetzen wir auch Anschriften, Datumsangaben und Nummern. Enthält ein solcher Text Gesundheitsangaben, eine Vertrags-, Kunden- oder Kontonummer oder einen Namen, der sich nicht sicher ersetzen lässt, übertragen wir ihn gar nicht. Aus deinem Ton-Profil nehmen wir beim Umschreiben nur die einzelne Angabe heraus – Begrüßung, typische Formulierung oder Beispiel –, in der noch etwas wie ein Name steht; die Beschreibung deines Stils entsteht bereits aus Beispielen ohne Namen. Diese Mustererkennung senkt das Risiko; sie garantiert keine vollständige Anonymisierung.

Eine Ausnahme sind deine eigenen Beispielnachrichten für dein Ton-Profil: Auch dort ersetzen wir vorher, was wir erkennen. Sätze mit Gesundheitsangaben, mit den Wörtern Vertrags-, Kunden- oder Kontonummer oder mit Angaben zu Religion, Herkunft oder Gewerkschaft entfernen wir aber statt der ganzen Nachricht, und was danach noch wie ein Name aussieht, ersetzen wir ebenfalls durch einen Platzhalter, statt die Nachricht zurückzuhalten. Gespeichert werden am Ende die Beschreibung deines Schreibstils, typische Wörter, bis zu acht kurze Wendungen wörtlich aus deinen Beispielen (je höchstens 60 Zeichen, ohne Namen und heikle Angaben), deine Begrüßung und Grußformel, drei daraus neu geschriebene kurze Beispiele und eine Vorschau – die Nachrichten selbst nie und keine Namen anderer Personen daraus; dein eigener Name kann als Unterschrift darin stehen.

  • Vorschlag für eine öffentliche Bewertung. Wer auf der Bewertungsseite einen Wert von 8 bis 10 wählt und „Weiter“ tippt, bekommt einen Textvorschlag; die Seite sagt vorher, dass er mit Hilfe einer KI entsteht. Dafür gehen die angekreuzten Punkte, der gewählte Wert, die Anrede und der eigene Satz an Anthropic, der Name des Beraters nur als Platzhalter; bei „Anderer Vorschlag“ zusätzlich der bisherige Vorschlag. Der Vorschlag steht in einem änderbaren Feld und wird mit der Bewertung gespeichert. Veröffentlicht wird nur, was die bewertende Person selbst bei der Plattform absendet.
  • Für Beraterinnen und Berater: das Umschreiben einer vorbereiteten Anfrage im eigenen Ton, das Ton-Profil aus eigenen Beispielnachrichten (nur nach ausdrücklicher Zustimmung), die Zuordnung geprüfter Feldbegriffe beim Kundenimport (unbekannte Überschriften und Inhalte der Zeilen bleiben lokal), ein Vorschlag für ein Video-Skript und der Hilfe-Chat. Beim Umschreiben – der Anfrage und ihrer Erinnerungen, schon während wir die Anfrage vorbereiten, sobald du ein Ton-Profil hast – gehen der Text und dein Ton-Profil an Anthropic; auch die Unterschrift und Kontaktangaben im Ton-Profil werden dabei durch Platzhalter geschützt. In den Hilfe-Chat gehören keine Kundendaten. Mitgeschickt werden dort die Frage, bis zu sechs vorige Beiträge des Gesprächs, welche Seite du gerade offen hast, dein Anzeigemodus und deine Rolle. Den Verlauf speichern wir nicht.
  • Auf der Geschenk-Seite: ein Vorschlag für einen Beitrag in sozialen Netzwerken. Dafür gehen die Themen des Beraters und die ausgewählten Gründe an Anthropic, keine Angaben zur teilenden Person.

Rechtsgrundlage ist für die Funktionen der Beraterinnen und Berater die Erfüllung des Vertrags (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO), für das Ton-Profil die Einwilligung (Buchstabe a) und für die Vorschläge auf Bewertungs- und Geschenk-Seite unser berechtigtes Interesse an einer bequemen Bedienung (Buchstabe f).

Auftragsverarbeiter

  • Vercel Inc. für Betrieb und Auslieferung; die Anwendung läuft in der Region Frankfurt
  • Neon Inc. für die Datenbank. Sie steht bei Amazon Web Services in Frankfurt (Region eu-central-1); Neon hat seinen Sitz in den Vereinigten Staaten
  • Cloudflare Inc. für den Schutz der öffentlichen Formulare vor automatisierten Eingaben; übermittelt werden IP-Adresse und Browserangaben, und nur dann, wenn der Bot-Schutz eingerichtet ist
  • Vercel Inc. für den privaten Blob-Objektspeicher in der bei Einrichtung festgelegten Region; Bestandsdateien bleiben gegebenenfalls beim bisherigen Speicheranbieter.
  • Resend für den Versand von E-Mails und die Annahme von Mails an unser Supportpostfach
  • seven.io für den Versand von SMS, sofern eingerichtet
  • Stripe für Zahlungen an uns, sofern die Zahlung über Stripe eingerichtet ist
  • PayPal für Belohnungen, die per PayPal ausgezahlt werden; übermittelt werden E-Mail-Adresse und Betrag der empfangenden Person
  • Anthropic für Textvorschläge, die Zuordnung von Importspalten und den Hilfe-Chat, sofern eingerichtet, mit pseudonymisierten Eingaben

Ein Dienstleister wird erst eingerichtet, wenn mit ihm ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO besteht. Ist er nicht eingerichtet, fließt zu ihm nichts.

Übermittlung in die USA

Die Anwendung wird aus der Region Frankfurt ausgeliefert, die Datenbank steht seit dem 9. September 2026 ebenfalls dort (Amazon Web Services, Region eu-central-1), und ein Objektspeicher liegt – wo er eingerichtet ist – gleichfalls in Frankfurt. Mehrere der oben genannten Dienstleister sind aber Unternehmen aus den Vereinigten Staaten: Neon, Cloudflare, Resend, Stripe, PayPal und Anthropic; Vercel hat dort ebenfalls seinen Sitz. Bei ihnen ist eine Verarbeitung in den USA oder ein Zugriff von dort nicht ausgeschlossen. Die Übermittlung stützt sich auf einen Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission, soweit der Dienstleister nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert ist, und andernfalls auf die Standardvertragsklauseln nach Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe c DSGVO. Ein gleichwertiges Schutzniveau lässt sich damit nicht in jedem Fall garantieren; insbesondere ist ein Zugriff durch US-Behörden nicht vollständig auszuschließen. Auf Anfrage nennen wir dir für jeden Dienstleister die Grundlage, auf der die Übermittlung beruht.

Verbindet ein Berater Calendly, geht beim Verbinden und beim Trennen je eine Anfrage an Calendly LLC in den USA. Sie enthält die Adresse, an die Calendly melden soll, und einen Signaturschlüssel, aber keine Daten von Kundinnen, Kunden oder empfohlenen Personen.

Speicherdauer

Ereignisdaten löschen wir nach 24 Monaten, das Nachweisprotokoll ebenso, Öffnungswerte nach 180 Tagen, technische Zugriffszähler nach sieben Tagen, Sprachnachrichten nach zwölf Monaten. Anmeldelinks entfernen wir 24 Stunden nach ihrem Ablauf, abgebrochene Kundenimporte und Buchungen aus einem verbundenen Kalender, die niemand zugeordnet hat, nach 30 Tagen.

Foto, Videos und Dokumente eines Beraters bleiben, bis er sie ersetzt oder entfernt. Ersetzt er ein Foto oder ein Video, löschen wir die alte Datei sofort mit; Dateien, auf die nichts mehr verweist, räumt ein täglicher Job ab. Alles andere, was Beraterinnen und Berater über ihre Kundinnen, Kunden und Empfohlenen speichern, bleibt, bis sie es löschen – spätestens bis 30 Tage nach dem Ende ihres Vertrags. Nach einer Löschung bleibt davon nur ein Sperrvermerk: verschlüsselte Prüfsummen von Rufnummer und E-Mail-Adresse, damit die Person nicht über einen späteren Import wieder angelegt wird. Er endet ebenso spätestens 30 Tage nach dem Ende des Vertrags. Konto- und Abrechnungsdaten bewahren wir so lange auf, wie handels- und steuerrechtliche Fristen es verlangen; für die Belege über ausgezahlte Belohnungen hängt die Frist von der dokumentierten Belegart ab: gewöhnliche Buchungsbelege grundsätzlich acht Jahre ab Kalenderjahresende, nachgewiesene gesetzliche Sonderfälle zehn Jahre. Offene Verfahren können eine begründete längere Sperre erfordern. Unklare Altbelege werden mit Prüftermin geklärt.

Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Eine erteilte Einwilligung kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Außerdem steht dir ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde zu. Wende dich an info@bestands-gold.com.

Geht es um Daten, die eine Beraterin oder ein Berater mit Bestandsgold über dich verarbeitet – etwa als Kundin, Kunde oder empfohlene Person –, ist sie oder er dafür verantwortlich. Wende dich am besten direkt dorthin; was bei uns ankommt, leiten wir weiter. Beraterinnen und Berater können Auskunft und Löschung in der Software selbst auslösen.

Sicherheit

Die Übertragung ist durchgehend verschlüsselt. Jeder Datensatz gehört genau einer Organisation, und die Software zeigt ihn nur dieser. Schützenswerte Vorgänge halten wir in einem Nachweisprotokoll fest – mit handelnder Person, Zeitpunkt und einem Hashwert der IP-Adresse, nie mit der IP-Adresse selbst. Dieses Protokoll wird nach 24 Monaten automatisch gelöscht, in derselben Frist wie die Ereignisse für Auswertungen. Wiederholte Fehlversuche stehen dabei als ein Vorgang mit Zähler und nicht als eine Zeile je Versuch.

Stand

5. Oktober 2026. Ändert sich, welche Daten die Software verarbeitet oder wohin sie gehen, ändern wir diese Erklärung mit.