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Glossar

Empfehlungs­marketing

Kurz erklärt

Empfehlungsmarketing ist der planmäßige Aufbau neuer Kontakte über bestehende Kunden, die den Anbieter in ihrem eigenen Umfeld weitergeben. Absender der Botschaft ist der Kunde, nicht der Anbieter.

Ausführlich erklärt: Empfehlungsmarketing für Finanzberater und Versicherungsmakler

Bestandsgold · Zuletzt geprüft am

Was du damit zu tun hast

  • Lege fest, welcher Anlass eine Frage rechtfertigt: Abschluss, Jahresgespräch oder ein geregelter Schadenfall.
  • Wähle einen Weg, den der Kunde selbst geht. Er leitet weiter und diktiert dir keine fremde Nummer.
  • Miss Empfehlungsquote und Terminquote getrennt. Sonst siehst du nicht, an welcher Stelle es hakt.

Hintergrund

Der Begriff stammt aus dem Beziehungsmarketing. Mundpropaganda passiert von allein. Empfehlungsmarketing legt fest, wen du wann fragst, was der Kunde davon hat und auf welchem Weg der Empfohlene zu dir kommt.

Ein Affiliate wirbt gegen Provision bei Fremden. Ein Empfehler spricht mit einer einzelnen Person, die er persönlich kennt. Eine Bewertung im Netz ist öffentlich und oft anonym.

Rechtlich trägt der Weg, bei dem der Kunde etwas weitergibt und der Empfohlene sich selbst meldet. Fremde Telefonnummern einzusammeln ist der schwierigste Weg: Den Werbeanruf beim Verbraucher erlaubt § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG nur mit dessen vorheriger ausdrücklicher Einwilligung. Die kann dein Kunde für seinen Bekannten nicht erteilen. Für deinen Fall prüft das ein Anwalt.

Fundstellen

Die Gesetzestexte stehen beim Bundesministerium der Justiz, die Artikel der Datenschutz-Grundverordnung bei dsgvo-gesetz.de.

Vom Begriff zur ersten Anfrage

Bestandsgold schlägt dir täglich Kunden mit passendem Anlass vor und bereitet eine persönliche Anfrage vor. Du gibst jede Anfrage frei, bevor sie rausgeht.

Wir melden uns persönlich bei dir. Alle Kosten siehst du vorab.